Wie Kinder Witze erzählen

UmschlagAus den Verlagsinformationen: Diese Arbeit befasst sich theoretisch und empirisch mit dem Zusammenhang von Spracherwerb und Humorentwicklung. Was ist ein Witz? Wie funktionieren Witze sprachlich und psychologisch? Wie verändert sich der verbale Humor zwischen dem Vorschulalter und dem Ende der Primarschule? Welche Rolle spielt dabei der Erwerb narrativer Fähigkeiten? Wodurch unterscheidet sich kindlicher Humor von erwachsenem Humor? Diese und weitere Fragen werden anhand einer Querschnittstudie diskutiert, die vier Altersstufen zwischen Kindergarten und sechster Klasse umfasst. Wie das Datenmaterial zeigt, weisen Kinderwitze eine Reihe charakteristischer Eigenschaften auf, die aus linguistischer und entwicklungspsychologischer Perspektive von grossem Interesse sind. Im Mittelpunkt der empirischen Analyse steht die Frage, in welchem Alter Kinder die verschiedenen narrativen Fähigkeiten erwerben, die es ihnen erlauben, Witze nicht nur folgerichtig, sondern auch effektvoll zu erzählen. Die Studie illustriert, wie anhand der Entwicklung des verbalen Humors sprachlich-kognitive Entwicklungsprozesse verfolgt werden können, die in anderen Kontexten der kindlichen Sprachproduktion nicht in gleicher Weise beobachtbar sind.

Der Autor: Stefan Hauser, geboren 1970 in Zürich, Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogischen Psychologie an der Universität Zürich; von 1999 bis 2004 Assistent und Lehrbeauftragter am Deutschen Seminar der Universität Zürich; von 2003 bis 2004 Dozent an der Schule für angewandte Linguistik (SAL) in Zürich; Promotion 2004 mit dieser Arbeit; seit 2004 Forschungsaufenthalte in Sydney und London.

Omega-3-Fettsäuren: positive Wirkung unklar

Eine Literaturstudie, publiziert im aktuellen BMJ, kommt zum Schluss, dass die gesundheitsfördernde Wirkung von Omega-3-Fettsäuren sich nicht hart belegen lässt. Das dazugehörende Communiqué meint:

A study published online by the BMJ today doesn't find evidence of a clear benefit of omega 3 fats on health. These findings do not rule out an important effect of omega 3 fats, but suggest that the evidence should be reviewed regularly, say the researchers. Consumption of long chain omega 3 fatty acids, found in oily fish and fish oils, and a shorter chain omega 3, found in some plant oils, is thought to protect against heart disease. UK guidelines encourage the general public to eat more oily fish, and higher amounts are advised after a heart attack. Researchers analysed 89 studies (48 randomised controlled trials and 41 cohort studies) to assess the health effects of long and short chain omega 3 fats on total mortality, cardiovascular events, cancer, and strokes. (…) Pooling the results showed no strong evidence that omega 3 fats have an effect on total mortality or combined cardiovascular events. The few studies at low risk of bias were more consistent, but they also showed no effect of omega 3 on total mortality or cardiovascular events. (…) They therefore conclude that it is not clear whether long chain or short chain omega 3 fats (together or separately) reduce or increase total mortality, cardiovascular events, cancer, or strokes.